Flexible Arbeitsmodelle statt 9-to-5-Job: Wie die Wünsche der Beschäftigten das Büro der Zukunft formen

Laut einer repräsentativen Studie bevorzugen mehr als zwei Drittel der Berufstätigen in Deutschland hybride Arbeitsmodelle gegenüber dem klassischen 9-to-5-Job. Was bedeutet das für die Büros der Zukunft?

Zeitlich starre Arbeitsmodelle sind bei Berufstätigen „out“. Das verdeutlicht laut Oliver Hübner das Ergebnis der repräsentativen Studie „Reinventing Work“, die gemeinsam von der Kollaborationsplattform Slack und dem Marktforschungsinstitut Statista Q herausgegeben wurde. Dazu wurden 1.000 Büroangestellte zwischen 18 und 65 Jahren befragt, die täglich einen Computer nutzen. Gemeinsam mit Slack-Deutschlandchef Oliver Blüher stellte der Director für Market Research bei Statista die Studienergebnisse im Rahmen eines Webinars vor.

Demnach wollen 69 % der Befragten in Zukunft hybrid oder komplett remote arbeiten. Asynchrones Arbeiten ist für 53 % der Befragten wichtig bis sehr wichtig. Nur 18 % empfinden den Aspekt der zeitlichen Flexibilität als nicht oder überhaupt nicht wichtig. Je größer das Unternehmen, desto größer auch die Tendenz zu hybridem Arbeiten: So gaben 42 % der Mitarbeiter „kleiner“ Unternehmen (= weniger als 100 Mitarbeiter) an, in Zukunft ausschließlich im Büro arbeiten zu wollen. In größeren Unternehmen wollen dagegen nur 22 % der Mitarbeiter auf örtliche Flexibilität bei der Arbeit verzichten. Einen besonderen Ausreißer bildet Oliver Hübner zufolge die Branche IT und Telekommunikation, wo mit 70 % eine besonders große Mehrheit der Beschäftigten in Zukunft asynchron arbeiten möchte.

Flexible Arbeitsmodelle tragen zu einer erhöhten Zufriedenheit der Beschäftigten bei und lassen die Arbeit besser mit dem Privatleben in Einklang bringen.

70 % verbessern durch flexible Arbeit ihre Work-Life-Balance

Die Erfahrung der vergangenen Monate in der Pandemie zeige die zahlreichen Vorteile flexibler Arbeitsmodelle auf, meint Oliver Blüher von Slack. Durch diese Arbeitsmodelle ließe sich die Arbeit besser mit dem Privatleben in Einklang bringen. Dementsprechend konnten 76 % der Studienteilnehmer eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreichen. Auch auf die Gesamtzufriedenheit der Beschäftigten wirken sich flexible Arbeitsmodelle aus. So gaben 70 % der Studienteilnehmer an, ihre Work-Life-Balance hätte sich verbessert. Bei 72 % der Mitarbeiter wurde die Arbeitszufriedenheit gesteigert und 71 % konnten ihre Arbeitszeit besser einteilen. Immerhin 65 % sehen auch den Vorteil der besseren Bewältigung von arbeitsbedingtem Stress in flexiblen Arbeitsmodellen sowie die Reduzierung von Emissionen durch den Wegfall des Arbeitsweges. 64 % gaben an, durch flexible Arbeit auch produktiver arbeiten zu können.

Hybride Arbeitsmodelle: Wie sieht das Büro der Zukunft aus?

Digitale Kommunikationsplattformen werden mit großem Erfolg eingesetzt und Arbeitnehmer sind zufrieden im Homeoffice: Ist es für Unternehmen dann langfristig überhaupt noch sinnvoll, Büroräume anzumieten? Nach einer Umfrage von tagesschau.de unter zehn DAX-Unternehmen setzen die meisten Firmen in Zukunft auf hybride Arbeitsmodelle, also auf eine Kombination aus Homeoffice und Büroarbeit. „Wir wollen die Vorzüge des Büros und die des mobilen Arbeitens bestmöglich miteinander verbinden“, heißt es von der Deutschen Telekom. Dabei sehen die Unternehmen nach wie vor die Vorteile der Präsenzarbeit: „Wir sind überzeugt, dass sich Innovationen, die Kreativität der Teams und ein Wir-Gefühl am stärksten vor Ort entfalten“, so der Versicherungskonzern Allianz. Das zeigt auch eine Umfrage des Fraunhofer Instituts, der zufolge für die Zufriedenheit im Homeoffice besonders die als erfolgreich empfundene Leistungserbringung ausschlaggebend ist. Aspekte wie sozialer Austausch und Team-Verbundenheit wurden von den Teilnehmern bei der Heimarbeit dagegen als eher schlecht bewertet.

„Wir sind menschliche Wesen. Wir werden immer noch Begegnung brauchen“, sagt Slack-Deutschlandchef Blüher zur Zukunft des Büros. „Wir werden die Begegnung aber ganz anders wertschätzen und hoffentlich viel präziser für die wirklich wichtigen und wertschöpfenden Dinge einsetzen.“ Büroräume könnten in Zukunft weiterhin sinnvoll genutzt werden – nämlich als Begegnungsstätten. Dementsprechend wird sich die Gestaltung von Büros zukünftig verändern: Statt Einzelbüros braucht es Meetingräume und Coworking-Bereiche. „Das Büro wird stärker als bisher zum Treffpunkt und muss dafür entsprechende Flächen und Möblierung bieten“, sagt Innenarchitektin Laura Holzgrefe im Handelsblatt.

Eine Möglichkeit für Unternehmen, Büros flexibel und optimiert auf neue Bedürfnisse zu gestalten, ist das Mieten von Büromöbeln. Spezialisierte Dienstleister richten die Büroräume stilvoll und angepasst an Raumfunktionen und Aufgabenbereiche der Mitarbeiter ein. Auf Veränderungen in der Belegschaft kann flexibel reagiert werden, indem überschüssige Möbel einfach zurückgegeben oder neu benötigte Gegenstände hinzugemietet werden. Gerade für junge Unternehmen und Start-ups ist bei einer Mietlösung von Vorteil, dass kein hoher Kaufpreis auf einen Schlag anfällt. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Arbeitsmodelle mitunter schneller angepasst werden müssen, als es wohl irgendjemand für möglich gehalten hätte. Mieten Unternehmen Büromöbel, gehen sie letztlich mit der Zeit, da sie die Einrichtung ihrer Büros genauso flexibel gestalten wie ihr Arbeitsmodell.

Unser Team

Ihre Ansprechpartner zur flexiblen und nachhaltigen Büroeinrichtung

Jos Faber
Vertriebsleiter
Tatjana Cvetkovski
Gebietsmanager
Mieten statt Kaufen

Bleiben Sie auch im Büro flexibel

Zeiten ändern sich, genau wie der Bedarf an Büromöbeln.

Mehr erfahren